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Trekking-Informationen für Bhutan Wenn wir sicher zu Hause sitzen, wünschen wir
uns, wir hätten ein Abenteuer zu bestehen Alle Trekkingtouren werden mit Zelten, einer Campingausrüstung und der notwendigen Begleitmannschaft, die aus dem Guide, dem Koch und je nach Teilnehmerzahl aus mehreren Helfern und Pferdeführern besteht, durchgeführt. Das Gepäck und die Ausrüstung werden auf Packpferde - in höhren Regionen auf Yaks - verladen, die unter Umständen mehrmals gewechselt werden müssen, da jeder Distrikt über seine "eigenen Transporteure" verfügt und hier bestimmte Regeln einzuhalten sind. Ein Abenteuer in der Wildnis Der größte Teil der Fläche Bhutans ist mit Wald (bzw. Dschungel) überzogen und das wird am deutlichsten bei einer Trekkingtour. Die meisten Treks sind ein Auf und Ab entlang von Bergketten und über Pässe und durchqueren dabei verschiedene Vegitationszonen. Fast immer handelt es sich um Nationalparks und es bestehen daher gute Aussichten, wilde Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten zu können. Während des Treks befinden wir uns weitgehendst im "Outback", nur hin und wieder kommen wir an kleinen Ansiedlungen oder Camps vorbei, daher muß die Ausrüstung und Verpflegung sorgfältig geplant werden. Die Wege, wobei es sich teilweise um alte Maultierpfade handelt, befinden sich überwiegend in gutem Zustand, nur wenn es regnet können sie rutschig und manchmal auch sehr schlammig werden. Dann heißt es schon mal, von Stein zu Stein springen. Eine Kletterausrüstung ist in keinem Fall notwendig. Eine Besteigung der schneebedeckten Gipfel (wie z.B. in Nepal) ist in Bhutan nicht erlaubt, da diese die Heimat der lokalen Götter und somit nur ihnen vorbehalten sind. Körperliche Fitness Ein kurzer Trek in Bhutan dauert 3 oder 4 Tage, eine durchschnittliche Tour ca. 10 Tage, aber auch längere Touren sind möglich, wie z.B. der Snowman-Trek über insgesamt 23 Tage. Eine Trekkingtour in den Bergen Bhutans ist allgemein körperlich anspruchsvoll, erstens wegen seiner Länge und vor allem auch wegen der Höhenunterschiede. Auf einigen Touren beträgt die tägliche Höhendifferenz 500 m auf einer Länge von ca. 18 km. An einigen Tagen kann es sogar bis zu 1000 m ansteigen. Wer unter Knie- oder Herzproblemen leidet, dem ist grundsätzlich von einem Trek abzuraten. Die Tagesetappen sind so gestaltet, daß in der Regel ausreichend Zeit zur Verfügung steht, um das nächste Camp für die Übernachtung zu erreichen. Auch einige Entspannungstage sind bei allen Touren miteingeplant, zur Regenerierung oder für fakultative Ausflüge. Die täglichen Gehzeiten betragen bei den meisten Touren zwischen 5 und 8 Stunden. Selber trägt man dabei nur den eigenen Tagesrucksack, das übrige Gepäck ist während des Tages nicht greifbar und wird bereits ins nächste Camp gebracht. Da man sich bei den Trekkingtouren überwiegend in großen Höhen bewegt, leiden manche Trekker unter den Symptomen der "Höhenkrankheit", die sehr erst zu nehmen ist und zum Tode führen kann. Höhenkrankheit AMSDie so genannte akute Berg- oder Höhenkrankheit tritt auf, wenn sich der Körper nicht schnell genug an die verringerte Sauerstoffmenge in zunehmender Höhe anpassen kann und dadurch eine Unterversorgung des Gehirns und anderer Körperteile entsteht. Die manchmal sogar lebensbedrohlichen Symptome der Höhenkrankheit lassen sich jedoch weitgehendst vermeiden, wenn man folgende Ratschläge beherzigt: Den Körper langsam an die Höhe anpassen d.h. gemütliches Gehen mit entsprechenden Ruhepausen, was bei den Tagesetappen durchaus im Zeitplan einkalkuliert ist. (Gefährden sie nicht Ihre Gesundheit, nur um Ihre Kondition beweisen zu wollen, dieser Fehler wird oft gemacht).
Die ersten Frühzeichen von AMS sind:
und sollten sehr ernst genommen werden. Im Gebirge, abseits der Zivilisation, ist es besonders gefährlich, Früh- und Warnzeichen des Körpers durch Medikamente oder "eisernen Willen" überspielen zu wollen. Informieren Sie immer Ihren Guide, auch wenn Sie nicht ganz sicher über die bei Ihnen möglicherweise aufgetretenen Symptome sind. Falls sich Ihr Zustand auch nach einer eingehenden weiteren Ruhephase nicht bessert, sondern ggf. sogar weiter verschlimmert, wird ein sofortiger Abstieg unumgänglich sein. In besonders schweren Fällen muß evtl. ein Helikopter aus Indien angefordert werden, was aber mit hohen Kosten verbunden ist, die der Teilnehmer selber zu tragen hat. Eine gesunde Rückkehr von der Trekkingtour hat
für alle Teilnehmer oberste Priorität! Trekking-Ausrüstung In Bhutan ist es sehr schwer, gute Trekkingausrüstung zu kaufen, deshalb empfehlen wir die notwendigen Dinge bzw. die entsprechende Kleidung mitzubringen. Wenn Sie schon des öfteren in den Alpen unterwegs waren und ggf. mehrtägige Hüttenwanderung unternommen haben, so bringen Sie diese Ausrüstung mit. Dann fehlt für Ihre Trekking-Reise durch Bhutan kaum noch etwas. Einige Dinge sind in Kathmandu wesentlich preiswerter zu kaufen als hier in Deutschland ... und lassen Sie sich in einem Outdoor-Geschäft keine steigeisenfeste Stiefel aufschwatzen, da Sie zwar für alpine Verhältnisse in über 4.000 m Höhe (Gletscherregion) unterwegs sind, im Himalaya aber überwiegend bis zu über 5.000 m noch durch Kulturlandschaft mit Wiesen, Wäldern und Hochalmen wandern. Checkliste:
In allen Zweifelsfragen: Ich berate Sie! Für den Gepäcktransport eignet sich am besten eine mittelgroße stabile Trekkingtasche bzw. Rucksack oder auch ein Seesack, wenn möglich mit Regenschutz (kann auch "Himalaya GoreTex" sein = altbewährter großer blauer Plastik-Müllsack. Das Gewicht des gesamten Gepäcks sollte nicht mehr als 15 kg betragen. Außerdem ist es nützlich, noch eine kleinere Tasche mitzubringen, wo Dinge, die während des Treks nicht gebraucht werden, solange deponiert werden können (entweder im Hotel oder bei der örtlichen Reiseagentur) wie z.B. saubere Kleidung für die restlichen Tage im Hotel. Es gibt viele Arten von Meditation. |